Grundsätzlich sollte man Abfall vermeiden oder diesen auf ein Minimum reduzieren. Was dann noch übrig bleibt sollte am Besten wiederverwertet und wiederaufbereitet werden.
Der demografische Wandel stellt ländliche Regionen vor viele Herausforderungen. Doch es gibt auch neue Chancen: Bei weltweit steigenden Preisen für Rohstoffe und Energie wird die Verwertung bisher ungenutzter Ressourcen wie Grünschnitt, Holz, Abwasser, Abwärme und Klärschlamm attraktiv. Konkrete Wertschöpfungsketten und einen RePro-Planer als Anleitung zur Ressourcennutzung für Kommunen stellt das Forschungsteam „RePro – Ressourcen vom Land“ unter Leitung des inter 3 Instituts für Ressourcenmanagement auf der Konferenz „Nachhaltiges Landmanagement“ vor.
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltete Konferenz findet vom 17. bis 19. April 2013 in Berlin statt. Kommunen,… Weiterlesen
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. hat das am 07.03.2013 von EU-Umweltkommissar Janez Potočnik vorgestellte “Grünbuch zu einer europäischen Umweltstrategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt” als einen Beitrag zur Stärkung des Recyclings in der EU begrüßt und seine Forderung nach einem EU-weiten Deponierungsverbot unvorbehandelter Abfälle erneuert.
Allein Europa produzierte im Jahr 2008 60 Mio. Tonnen Kunststoff, denen in der EU-27 im gleichen Jahr etwa 25 Mio. Tonnen Kunststoffabfälle gegenüberstanden. Rund die Hälfte davon wurde deponiert, lediglich ein kleiner Anteil recycelt, der Rest verbrannt.
BDE-Präsident Peter Kurth:… Weiterlesen
Bei deutschen Haushalten wurden im Jahr 2011 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Abfälle eingesammelt. Das waren 0,4 Millionen Tonnen mehr als 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, entspricht dies durchschnittlich 454 Kilogramm an Haushaltsabfällen je Einwohner, 4 Kilogramm mehr als im Vorjahr.
Die 454 Kilogramm Abfälle pro Kopf setzten sich zusammen aus rund 195 Kilogramm Haus- und Sperrmüll, 146 Kilogramm Wertstoffen (insbesondere Papier, gemischte Verpackungen und Glas), 111 Kilogramm Bioabfällen sowie 2 Kilogramm sonstigem Abfall. Die verwertbaren Bioabfälle und Wertstoffe machten zusammen rund 57 % aller… Weiterlesen
Der 16. Internationale Altpapiertag des bvse findet in diesem Jahr am 11. April im Maritim Hotel Airport in Düsseldorf statt.
Traditionell werden anerkannte Experten aus Politik, Wirtschaft und Industrie den mittlerweile 16. Internationalen Altpapiertag mit ihren Vorträgen unterstützen und zu aktuellen Themen und Trends mithilfe simultaner Übersetzung (deutsch und englisch) informieren. Seinen Abschluss findet die Veranstaltung in dem beliebten bvse-Altpapierabend, der mit seinem angenehmen Ambiente noch einmal Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken gibt.
Nähere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite von www.bvse.de. Alle Hintergrundinformationen rund um das Altpapier finden… Weiterlesen
Im Jahr 2011 wurden in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Klärschlamm aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen verbrannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,3 % mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 55 % der Gesamtmenge des direkt verwerteten Klärschlamms von knapp zwei Millionen Tonnen thermisch verwertet.
Durch die Verbrennung von Klärschlamm kann, zum Beispiel bei der so genannten Monoverbrennung, der perspektivisch knapper werdende Rohstoff Phosphor zurückgewonnen werden, da in der Asche Phosphoranteile verbleiben.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Am Tag der Erfinder am 9. November wird an die Lebenswerke zeitgenössischer sowie historischer Pioniere erinnert – unter ihnen viele Handwerker. Denn in Sachen Innovationskraft ist das Handwerk ein echter Vorreiter und sorgt mit seinen Erfindungen dafür, dass unser Alltag angenehmer wird – und häufig auch ressourcenschonender.
Die Gegensprechanlage, erfunden 1854 durch einen Feinwerkmechaniker, die Thermoskanne, erfunden 1903 von einem Glaser, der Leitungsschutzschalter, erfunden 1924 von einem Elektrotechniker – und der Erfindergeist des Handwerks ist weiterhin ungebrochen. Gemäß einer Studie der Prognos AG wurden allein in den Jahren 2003 bis… Weiterlesen
Gut 20 Millionen alte und ungenutzte Computer verstauben in deutschen Haushalten. Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) hortet zu Hause mindestens einen alten PC oder ein altes Notebook, jeder zehnte gar zwei oder mehr Rechner. Im Schnitt lagert in jedem zweiten Haushalt ein ausrangierter Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. „Ältere Computer könnten oft noch sinnvoll eingesetzt werden, zudem enthalten sie wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertbar sind“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Über 80 Prozent der verwendeten Materialien sind recyclingfähig. „Zwar sind die Rohstoffmengen in jedem… Weiterlesen
Wenn die Tage kürzer und die Pullis dicker werden, stehen viele vor dem gleichen Problem: Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten. Da hilft nur eins: Ausmisten. Doch wohin mit den alten Klamotten? Gehört wirklich alles in die Kleidersammlung und was passiert damit? Viele Menschen sind verunsichert, der Fachverband Textilrecycling des Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. gibt deshalb einige Tipps:
Faustregel: Sauber, trocken, und gut erhalten
Textilien werden vor allem zu einem Zweck gesammelt: Sie sollen weitergetragen werden. Deshalb sollte nur Kleidung abgegeben werden, die sauber, trocken und gut erhalten ist.… Weiterlesen
Ob Energiebedarf oder Treibhausgasemissionen, die Herstellung von Smartphones verursacht mit 60 Prozent die größten Umweltauswirkungen auf ihrem Lebensweg. Wer Smartphones länger nutzt, vermindert deshalb schädliche Folgen für Umwelt und Klima. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts. Die Autoren empfehlen gleichzeitig, die Geräte nach einer möglichst langen eigenen Nutzung der Zweitnutzung bzw. dem Recycling zur Verfügung zu stellen.
Herausforderung: Ressourcenschonung statt Effizienzgewinne
Smartphones sind bereits heute sehr effizient und benötigen selbst bei intensiver Nutzung nur circa sechs Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der Grund: Nutzerinnen und Nutzer erwarten lange… Weiterlesen